Spiel · Baukis

Baukis

Spieldichtung.

Erstellt mit T.A.G.

Erstveröffentlichung im April 2014 anlässlich des IF-Grand Prix 2014.

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Datenbank-Einträge:

Baukis bei ifwizz.de (Hier auch online spielbar.)

Baukis bei IFDB

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Im Folgenden werden Einzelheiten zum Spiel verrate (Spoiler!).

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Dem Spieler zum Geleit

Noch während ich an der Baukis schrieb, befestigte sich in mir das Bedürfnis, sie dem Spieler durch ein Geleitwort zu vermitteln. Zwar bedarf ein Kunstwerk, seinen innersten Sinn zu entfalten, keiner Fußnoten, am wenigsten vom Künstler selbst. Allein ich sah ein, dass Baukis ein Werk mit Prämissen ist, die in dem Spiel selbst nicht eingehend eingeführt werden, sondern deren Konklusion, oder Meditation, gleichsam sein ganzer Inhalt ist. Darum gedachte ich, dem Spieler, da er mit Recht fordert, keine Zeit abgeschwätzt zu bekommen, einen Katalog jener Prämissen an die Hand zu geben, sodass er seine ästhetische Tätigkeit danach ausrichten und zu einer intensiveren und meiner schöpferischen Idee gemäßeren Anschauung gelangt. Dies sollte desto zweckmäßiger sein, als die Gattung des Spiels so unmittelbar jene Tätigkeit in der Betrachtung fordert.
Ein Kunstwerk hat nicht den Anspruch, immer für jedermann verständlich zu sein. Alte Meisterwerke sind uns durch die Umwälzungen der Jahre, Völker und Kulturen schwer zugänglich geworden, zeitgenössische bleiben es, solange wir nicht die Welt kennen, aus der sie Leben schöpfen. So, denke ich, setzt auch Baukis, soll sie wirken, beim Spieler eine gewisse Vorbereitetheit voraus, die, wenn nicht durch eine ungewöhnliche Veranlagung vermittelt, eben dieser oder jener anleitender Worte bedarf, welche ich ihm denn zum Geleit anempfehlen könnte. Demnach verhieß ein Geleitwort für Spieler und Dichter eine befriedigende Lösung, indem auch ich mir dadurch verfeinerteren Rückhall versprach. Dass ich dieses Geleit nun ein volles Jahr aufschob, kann ich nicht nur auf meine äußeren Lebensumstände schieben. Was es auch gewesen war, das mich fortwährend dafür verhinderte, jetzt ist der Bann aufgehoben und die Formulierungen gehen wieder leicht aus der Quelle meiner Gedanken hervor.

Man wird mir nachsehen, wenn ich etwas aushole und die Vorbedingungen der Baukis mit dem Gang ihrer Entstehung verknüpfe. Dem interessierten Spieler wird dies eine größere Fülle an Verständnis und letztlich Spielgenuss bedeuten. Dem wiederum, dem die Musik, der Ton der Baukis noch kein eigentliches Interesse abzwingen konnte, wird — ich drucke das Wesentliche fett — im Text unten leicht die Schlüssel finden, die er näher zu studieren unternehmen oder unterlassen kann. Ich zweifle ebenfalls nicht, dass es etwas höheres gibt, als meine Baukis. Dies Höhere und Tiefere auszuloten, so mein sich erhärtender Verdacht, ist ewiger Auftrag der Kunst. Ferner wartet Baukis, indem sie mir aus den Händen gerissen wurde, noch ihrer eigentlichen Vollendung.
Baukis erwuchs aus dem Wunsch, ein Spiel zu gestalten. Meine Natur will es, dass ich von jeder begeisternden Anschauung schnell zum schöpferischen Prozess übergehe. Ich bin nicht mehr mit Textspielen großgeworden. Aber als ich sah, wie einfach, wie spielerisch, wie einsam sich in diesem Medium etwas schaffen lässt, packte mich ein Fieber. Ich hatte kaum ein paar Parserspiele gespielt, als ich flüchtig etwas aufs Papier warf, das mit der späteren Baukis kaum etwas gemein hatte als die Farbe. Dennoch zog ich aus dieser Farbe, diesem glühenden Abendkolorit, das ganze Spiel.

Ich schuf, innerhalb der vorgezogenen Spur, weitgehend in einer Haltung des Sich-Gehen-Lassens. Dies war neu für mich und man liest es der Baukis an. Eingegeben hatte mir diese Methode die Psychoanalyse, mit welcher ich mich zuvor beschäftigt hatte, besser, die mich zuvor beschäftigt hatte. Ich hatte die vage Vorstellung, durch unzensierte oder nur ästhetisch zensierte Assoziation Archetypen darstellen zu können, die als allgemein-menschliche Urbilder von jedermann verstanden würden, und zwar nicht oberflächlich im Verstande, sondern tief in den Wassern der Seele. Und ebenso, wie sie wirken sollten, entstanden sie; Maske, Feder, Baum, Brunnen, Insel, man ergänze die Requisite der Baukis beliebig bis zum letzten. So konnte diese Welt gleichsam als meine Vision entstehen, als rauschhaft prophetisches Zungenreden, und dabei trotzdem die Subjektivität, als welche in der Kunst immer zum Schlechten wirkt, überwinden, sodass der Künstler so gut als jeder andere sie erschaffen haben könnte und damit belanglos wird.
Viele werden es erraten haben, dass in Baukis auch der, von der Psychoanalyse gern behandelte, Traum bedeutsam ist. Der Traum verfährt anschaulich, drückt in Bildern, Worten, Gleichnissen aus, was, in abstrakte Begriffe zu fassen, der Geist oft die größte Mühe hat. So ist auch Baukis, wie alle Kunst, auf ihre Weise anschauliche Wiedergabe der ewigen Gesetze der Natur, namentlich der menschlichen. Wie der Traum dann am Morgen lichter wird, so taucht endlich auch Baukis selbst als Sprecherin auf und deutet den Traum und trifft Anstalten, ihn zu beenden. Indem der Traum Tagesreste benutzt, aus ihnen seinen Stoff zusammenzufabeln, so ließe sich auch aus Baukis annäherungsweise ein Vortag konstruieren, auf dessen unzulänglich verarbeitete Eindrücke und seelische Aufregung sie reagiert. Baukis meditiert über Leben und Tod, über Sein und Nichtsein, über Leid und Lust, und zwar, indem sie träumt. Zeitlich aufgefasst, ist sie der Traum des Individuums kurz vor dem Tod, unzeitlich aufgefasst, die aufklarende Meditation des Geistes über die Welt.

Ich wünschte nicht, zu verwirren. Taten vorangehende Worte diese Wirkung, werden folgende Erläuterungen hoffentlich die äufklärende ihrige tun. Bevor ich aber weitergehe, will ich kurz eine Betrachtung nachverfolgen.
Es ist nicht zu sagen, wie oft bislang Philosophie vermochte, wahrlich zu erschüttern, zu heiligen, zu verheeren. Freilich, was man allgemein unter Philosophie handelt, hat oft nicht einmal die Kraft, zu fesseln. Es sind mitunter blutleere Grübeleien ohne offenbares Ziel, mit verkehrten oder überlasteten Begriffen, falschen Anschauungen, fehlendem Rückbezug zur Erfahrung, verloren ins Detail, fern vom Wesentlichen. Niemand wird sich von entlegenen Spitzfindigkeiten überwältigt zeigen. Wer den Tempel der Weisheit sucht und derlei Kartenhäuser dafür findet; wer verübelt ihm, alle Philosophie als läppische Spielerei über den Haufen zu werfen. Selten bringen Zufall, Lenkung, eigenes Nachdenken und Urteilen einen Menschen dahin, sich für Philosophie zu begeistern und dies so prägsam, dass sie ihm endlich unentbehrlich wird. Seltener noch sind Zeugnisse, in welchen ein derlei Auserwählter jenes Erschaudern, jene Wandlung ausdrückt, die die Philosophie so gut als jede Offenbarung zu wirken taugt. Wie überwältigend jene berühmte Verzweiflung Kleists vor der Kantischen Philosophie! Welche Trostlosigkeit, Resignation, welche existenzielle Bedrohung hat hier ein bloßer Gedanke gewirkt. Man könnte, da es mir einfällt, Herders Bekenntnis zu Rousseau, überschrieben „Entschluß“, zu jenen Zeugnissen rechnen. Nietzsche, der diesen ganzen Sachverhalt vor mir in seinem Schopenhauer-Aufsatz würdigte, drückt in seinem Zarathustra oft das Erschaudern über die eigenen Gedanken aus. Zeugnisse anderer Art hierfür sind Wagners Musikdramen; auf sie komme ich später zurück. Deutlicher und zahlreicher treten derlei Bekenntnisse auf, wo tatsächlich religiöse Offenbarung ihren Strom in die Philosophie mischt. Als Mystik hat sie dann zahlreiche poetische Naturen beflügelt, wie etwa Jakob Böhme den Novalis, wie angedeutet ist in dem Gedicht „An Tieck“.
Meine Baukis nun, dies der Zweck des Exkurses, kann sich um einen Platz unter jenen Zeugnissen bewerben. So furchtbar aber auch die Psychoanalyse ihre Blitze in die Grundfesten der menschlichen Seele wirft: sie ist es nicht, die mich zu jener heftigsten Ausschreitung trieb, die Baukis ist. Doch sie war auch kein Hindernis für jenen wesentlicheren Einfluss, vielleicht, weil sie mit diesem im Verhältnis einer Nachkommenschaft steht. Dieser wesentlichere Einfluss war Schopenhauer. Man wird mir, gemäß der getroffenen Anordnung, erlauben, vor seiner Lehre zuerst seine Wirkung zu beschreiben. Die Fackel Schopenhauers verheert, was man Falsches bisher glaubte und doch nie recht glaubte; und sie erleuchtet, was man schattenhaft im Innersten immer wusste und doch nie recht wusste. Sein Urteil gibt allem recht, was man vernünftig, in gesunder Anschauung aus dem Leben, der Welt und sich selbst herausabstrahieren kann und was nur die Gemeinheit beharrlich verleugnet. Schopenhauer erzieht. Erzieht, einfach zu denken und einfach zu sprechen. Seine Lehre kam mir demgemäß vor wie die sorgfältige Anleitung des Kindes durch den Vater (ein treffliches Gleichnis von Nietzsche), dem dieser wirklich die Natur, die Tiere, Pflanzen, Luft und Wasser zeigt und treulich eins ums andere erklärt. Ich meinesteils hörte so kaum ein Wort von ihm, das ich nicht durch eigene Erfahrung bewährt fand. Und auch Baukis lebt durch jene grundehrliche Gesinnung: Nichts an ihr ist falsch, kein Wort ohne Begriff.
Doch es ist unmöglich, all diese großartigen Wirkungen Schopenhauers zu ermessen, wenn man nicht selbst einmal im Banne seines Genius stand. Seine Lehre selbst zu extrahieren, werde ich darum nur in Bezug zu Baukis und ihrer poetischen Färbung versuchen. Ihr Kern ist genaugenommen sehr einfach, und dennoch hat Schopenhauer selbst, wie er einmal sagt, keinen kürzeren Weg gefunden, ihn mitzuteilen, als sein vielhundertseitiges Hauptwerk. Immer aber muss man, wofern er tot ist, einen Philosophen zu kennen, ihn selber lesen.

Wie hell ihr Vortrag, so finster ist Schopenhauers Lehre. Ein Niederschlag ihrer Erschütterungen sind bereits die Wahlworte des Löwen. Wahn, das heißt für Baukis: Die Welt ist nur ein Schleier, nur unsere Vorstellung, da alle irdische Erkenntnis das wahre Wesen der Welt anzuschauen nicht taugt. Raum, Zeit und Kausalität sind nur um unseretwillen, ja nur aus uns selbst heraus da. Was immer wir fühlen, tun, sehen, ist Schein und steht nicht einmal in unserer Gewalt. Das wahre Wesen der Welt, das auch unser Wesen ist, das Ding an sich, können wir nicht sehen und fassen. Dennoch sind wir es ganz und gar. Wir wähnen, eigennützig zu handeln und handeln doch nur für ihn, den Willen. Er nämlich ist tatsächlich das Wesen der Welt, das Ding an sich, und muss es sein. Er ist, was die ganze Welt wirklich, jenseits der Vorstellung, also der Körperwelt, ist. Da jenseits von Zeit und Raum, selbst ohne Zahl und Vielheit, objektiviert er sich mannigfaltig in allen Dingen der Welt. Also sind auch wir, außer, dass wir Vorstellung sind, nur und eigentlich Wille. Sein Streben aber geht nur dahin, sich selbst zu erhalten und in immer stärkeren und verfeinerteren Objektivationen zu verewigen. Er heißt Wille, weil wir Menschen ihn als solchen zunächst fühlen, doch alle Welt hat ihn zum Kern und Wesen. Und alle Welt handelt ihm zugute, beharrt als Materie, zieht sich zusammen als Schwerkraft, nährt sich, stirbt, pflanzt sich fort als Pflanze und Tier. Das Individuum, das Ich gilt dem Willen nichts. Selbst der Geist, die Vernunft ist nur ein Werkzeug des Willens, von ihm hervorgebracht, um damit tauglicher und beharrlicher zu wollen. Und doch gewann dieser Geist die Kraft, sich gegen seinen Schöpfer selbst zu richten, Nein zu sagen zu seiner Herrschaft. Dazu muss ein Mensch Weisheit erlangt haben, weise geworden sein der Welt. Weise auch, dass unser Weg uns beschieden ist. Die Natur ist determiniert, aus jedem gegebenen Zustand kann gemäß ihren Gesetzen nur ein einziger Zustand folgen und dies zu allen Zeiten. So sind wir dem Schicksal untertan. Unser Los in der Welt ist Sklaverei. Das Wehe dieser Welt aber ist tief, die Kreatur leidet allenthalben, ganz und gar sinnlos, und nur im Menschen ist die Möglichkeit zumindest gegeben, dass er durch Leiden auf jenen Standpunkt der Verneinung gerät. Dem Willen aber ist das Leid der Kreatur nur wieder Mittel, uns anzustacheln zu seiner Vollstreckung. Was ist dagegen Wohl oder Wonne? Ein Reizmittel des Willens, ein Hungerlohn für unsere Beschwernisse und Entbehrungen.
Dies nun, der Schleier des Wahns, die Allmacht des Willens, das übergroße Weh der Kreatur, die Vorbestimmung des Weges, die Zweckmäßigkeit der Wonne, die schließliche Erkenntnis der Weisheit und Möglichkeit zur Erlösung, ist der Grund, auf dem Baukis wandelt. Dies entspricht denn auch den Kerngedanken Schopenhauers, ob er es auch im Ton des Philosophen statt des Dichters sagt. Mag es die wahrste Wahrheit sein oder der dunkelste Irrtum: Baukis ist es ernst. Meine Dichtung nun führt dies alles nicht methodisch ein, obwohl sie es oft wiederholt. Der Spieler erfährt zunächst, was ein wacher, begabter Mensch, besonders unserer Zeit, gewöhnlich erfährt. Er sieht sich Rätseln gegenüber, die er nicht versteht. Er sieht die Kreatur blind und unnütz leiden. Er leidet selbst und weiß nicht, wofür. Was er anfängt, endet in Schmerz und Trauer. Aber er kennt schöne Lieder, die ihm etwas bedeuten. In Wald und Flur begrüßt er seine Brüder. Unendlich einsam sehnt er sich nach einem Gefährten. Endlich lernt er es kennen, das Geheimnis dieses Daseins, erkennt es in seiner schwersten Fülle, der Liebe. Vielleicht beweist sie ihm dieses Geheimnis, und er wird darüber weise. — Nun aber sage ich dazu nichts weiter.

Ich verdanke Friedrich Nietzsche nicht minder wichtige Erlebnisse als ich sie Schopenhauer verdanke. Ich entsage mir, seine Lehre hier auszubreiten. Erwähnt sei nur, dass sein gewaltiges Buch von Zarathustra mir Schauer und Entzückungen eingab, die mich sehr bewegten und deren Stimmungen ich wohl mitunter in die Welt von Baukis hinübernahm.
In diesem Zusammenhang gewann das Spiel auch seinen schroffen Dualismus, der in den drei möglichen Spielenden gipfelt. Die Siegel freilich, welche über den jeweiligen Verlauf bestimmen, sind Handlungen, die der Spieler stellvertretend an den Spielgegenständen wirkt, indem ich um Gottes willen keine Entscheidung des Spielers nach dieser oder jenen Richtung wollte, wie manche Spiele es so denkwürdig verlangen. Stattdessen sollte hier wieder die unbewusste, eigentlich der Gattung angehörende archetypische Erkenntnis im Spieler die Zügel führen und en passant das Ende bestimmen. So bekommt denn jeder Spieler, zusätzlich zu einer ohnehin eigenen Geschichte, ein eigenes Ende der Geschichte. Mehr ist es nicht, und schon gar nicht wird man sich einbilden, dadurch irgendwie typisiert worden zu sein.

Zurückliegende Erörterung sollte jedem die Schlüssel an die Hand gegeben haben, in das Kernstück der Baukis gelangen zu können. Allein ihr Wesen ist ja doch ein Gralsreich, zu dem man mit Fuß und Pferd allein nicht dringt. Mir bleibt, dem sehr geduldigen Leser noch ein paar Einzelheiten zu vermitteln.

Auffallen mag bei alldem die Analogie der Baukis zu Wagners Tristan. Zu vielen Stücken der Wagner-Mythologie bietet sie Verknüpfungspunkte, aber meist nur willkürliche, unwesentliche. Mit Tristan und Isolde hat sie sowohl den Mythos als auch den metaphysischen Grund gemein: Liebestod und Willenserlösung. Allerdings geht man fehl, hier eine Beziehung zu vermuten, die über diese bloßen Prämissen, wie ich sie nannte, hinausgeht. Wagner geht im Tristan den eigentümlichen Weg der Erlösung durch die Liebe und damit den Willen selbst. Baukis setzt an mit der Erlösungsbedürftigkeit von der Liebe, und hält es damit getreuer mit Schopenhauer. Demgemäß ist es vielmehr die Stimmung des Parzifal, die mich anfangs und während der Arbeit an Baukis immer wieder beseelte und befeuerte. Diese Karfreitagsstimmung, die durchaus nicht nur dem Parzifal eigen ist, dieses Ineinandertönenen von tiefster Pein, rasendem Trotz, staunendem Wunder, süßer Hoffnung, sie tönt alles auch in meiner Baukis. Aus diesem Ton quoll denn auch die Handlung der Baukis, wofern man den Strom ihrer Gleichnisse Handlung nennen mag. Musik ist also gewissermaßen der zweite Urgrund neben der Existenzialphilosophie, auf dem Baukis entsteht.

Baukis wurde vorgeworfen, spielerisch schwer zugänglich zu sein. Dass sie schon als TAG-Spiel schwer zugänglich ist, ist ein davon unabhängiges Ärgernis. Ich hoffe, derlei spielerische Mängel bald ausbessern zu können. Daran soll es nicht liegen, wenn einer meine Dichtung verwirft. Zu einer Überarbeitung der Texte Kraft, Muße und Zugang zu finden, wünsche ich mir sehnlich. Inzwischen ziehe man nötigenfalls die Musterlösung zurate oder frage um Rat. Mit vorliegendem Geleit, hoffe ich, wird Baukis noch zuverlässiger und höher für die Mühe lohnen, die, sie zu spielen und lesen, kostet. Wenn nur ein Funke jener dauernden Entzückung überspringt, die der Dichter während ihrer Abfassung empfand, und wenn dieser Funke wohl neue Gedanken, neue Feuer, höhere und tiefere, in uns entfacht, dann wäre auch der Zweck ihrer Veröffentlichung erfüllt.

An dieser Stelle möchte ich nochmals allen meinen Dank zueignen, die mich wie auch immer bei der Arbeit an Baukis unterstützten: den Freunden und Beta-Testern (u.a. Sonja K., Manuel R., Timm F., Hannes Schüller, Martin Barth, Marius Ma., Anette M., Marius Müller, Michael Baltes, Leon S.), der Familie, der deutschen IF-Gemeinde sowie dem Entwickler von TAG, Martin Oehm.

Dreischütz, 19.04.2015

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Rückmeldungen zum Spiel nehme ich gerne entgegen. Auch über folgendes Formular:

 

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